Der Peilstein – Teil des Biosphärenparks Wienerwald

Der Biosphärenpark Wienerwald ist eine Lebensregion, in der Mensch und Natur gleichermaßen ihren Platz haben und voneinander profitieren. Der Schutz der biologischen Vielfalt geht Hand in Hand mit einer nachhaltigen wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung und der Erhaltung kultureller Werte.
Der Biosphärenpark ist eine Initiative der Länder Niederösterreich und Wien und hat eine Gesamtfläche von 105.645 Hektar. Rund 750.000 Menschen leben hier in 51 niederösterreichischen Gemeinden und 7 Wiener Gemeindebezirken.
Mehr zum Erfolgsmodell Biosphärenpark kannst du auf der Website des Biosphärenparks nachlesen.

Der Peilstein – Teil des Europaschutzgebietes Natura 2000

Der Peilstein liegt im Natura 2000 Vogelschutzgebiet „Wienerwald-Thermenregion“. Zu Recht gilt hier ein ganz besonderer Schutzstatus, denn nicht nur Vögel fühlen sich in den abwechslungsreichenWäldern und Wiesen der Region zu Hause. Rund um den Peilsteinklopfen Grauspechte, Grünspechte, Schwarzspechte und Mittelspechte ihre Höhlen in die schönen alten Bäume. Davon profitieren wieder andere Vögel, die im nächsten Jahr die Spechthöhlen übernehmen wie z.B. die hübsche Hohltaube. 
Genaueres dazu kannst du auf der Website des Umweltbundesamtes nachlesen. 

Eine Übersichtskarte und Detailpläne zum Schutzgebiet findest du auf der Webseite der NÖ-Landesregierung.

Ausführliche Informationen rund um die Themen Naturschutz, Vogelschutzgebiet und Natura 2000 erhältst du auf der Website des Umweltbundesamtes.

Der Peilstein – sein Schutz liegt auch in deiner Hand!

Die Einhaltung der Regeln auf den Stationstafeln ist ganz wesentlich, damit sich Menschen und Tiere am Peilstein wohlfühlen. Wenn du zum Beispiel ein Jungtier findest und streichelst - weil es so herzig aussieht – riecht es nachher nach Mensch und vielleicht nehmen es seine Eltern dann nicht mehr an. Das wäre tödlich für das Jungtier.
Deshalb: Danke, dass du dich an die Regeln hältst und mithilfst, dieses besondere Gebiet zu schützen.

Grünspecht

Der Grünspecht liebt offene Wälder.
Er frisst vor allem Ameisen, die er mit seiner langen Zunge aus ihrem Bau angelt.

Hohltaube

Ob im Wald oder im Park, die Hohltaube braucht alte Bäume mit verlassenen Spechthöhlen darin zum Brüten.

Fotos und Grafiken dieser Webseite: Christian Handl, Mathis Barz, Markus Gschwendt, Aron Schneemeyer, pronatour, Triestingtal, Gebirgsverein
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