Hängebrücke am Klettersteig

Der neue Gebirgsvereinssteig (Schwierigkeitsgrad: C/D) auf der Hohen Wand hat eine tolle Schlüsselstelle mit einer waagrechten Strickleiter. Mit dieser wird die Einschartung zwischen dem Wenigerturm und der Wand überwunden. Für die Begehung des Klettersteiges benötigst du etwas Kondition, Erfahrung im Umgang mit dem Klettersteigset und eine Einschulung damit du sicher unterwegs bist.

Die letzte Hängebrücke der Inkas

Eine Brücke für Menschen und Götter.
Jedes Jahr im Juni ist es soweit: Rund 1000 Bauern aus den peruanischen Anden-Dörfern Huinchiri, Quehue, Choccayhua, Ccolana und Chaupibanda treffen sich an der Qu`eswachaka Brücke, um ein einzigartiges Ritual miteinander zu feiern. Die Brücke, die zur Gänze aus Gras gemacht ist, wird zerstört und im Rahmen eines gemeinsamen Festes neu geknüpft. Dafür müssen große Mengen des harten Andengrases Ichu geschmeidig geklopft, gedreht und zu dicken Seilen geflochten werden - traditionell reine Frauenarbeit. Die Männer übernehmen den Bau der Brücke - auch keine Kleinigkeit, denn die Brücke ist etwa 30 Meter lang und 1,20 Meter breit und befindet sich hoch über dem Fluss Apurimac.

Drei Tage dauert es, bis die Brücke fertig ist und mit einer schamanischen Zeremonie eingeweiht werden kann. Dazu wird getanzt und gefeiert. 
Seit rund 500 Jahren ist diese Tradition lebendig. Es gab nur eine kurze Unterbrechung, in der aber - der Legende nach - die Ernte so schlecht war, dass die Bauern Angst hatten, die Götter erzürnt zu haben und sich entschlossen die Brücke wieder zu erneuern. Seither ist die Ernte wieder gut - heißt es. Wer weiß warum? 

 

 

Fotos und Grafiken dieser Webseite: Christian Handl, Mathis Barz, Markus Gschwendt, Aron Schneemeyer, pronatour, Triestingtal, Gebirgsverein
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