Die Bergrettung Triestingtal

Die Bergrettung Triestingtal wurde im Jahr 1925 gegründet und hat derzeit 41 aktive Mitglieder.

Was wir tun

Im Niederösterreichischen Gemeinde-Rettungsdienst-Gesetz ist die Bergrettung Niederösterreich/Wien (ÖBRD NÖ/W), zu der die Ortsstelle Triestingtal gehört, als „Besonderer Rettungsdienst“ verankert. Zu ihren Aufgaben gehört es, den abseits des öffentlichen Straßennetzes im unwegsamen, insbesondere alpinen Raum Verunglückten, Vermissten, Erkrankten oder sonst in Not geratenen zu helfen, sie zu suchen, zu versorgen, zu bergen und abzutransportieren.Dies beinhaltet neben den klassischen alpinen Unfällen beim Wandern, Klettern, Bergsteigen, Schi fahren auch jede andere Art von Unfällen im unwegsamen Gelände wie Forst- und Jagdunfälle, Autounfälle über steile Böschungen und in tiefe Gräben, Absturz von Paragleitern, Drachenfliegern und Sportflugzeugen, sowie Unfällen bei der Sportausübung wie z.B.Mountainbiking.  

Wo wir helfen

Die ungefähren Grenzen des gesamten Einsatzgebietes sind im Süden die Bezirksgrenze zu Wiener Neustadt Land, im Westen der Gerichtsberg und der Schöpfl, im Norden die Schwechat und Richtung Osten das Wiener Becken, wo naturgemäß der alpine Einsatzcharakter der Bergrettung endet.

Hilfe nicht nur am Berg

Ursprünglich als Rettungsdienst für das Klettergebiet am Peilstein und das Schigebiet auf dem Hocheck gegründet, hat sich das Tätigkeitsfeld der Bergrettung Triestingtal zusehends auch auf die im NÖ Gemeinde-Rettungsdienst-Gesetz angeführten Aufgaben verlagert. Gut die Hälfte der Einsätze findet heute nicht mehr auf dem Peilstein im felsigen Gelände statt, sondern erstreckt sich auf die Berge und Wälder der Voralpen und des Wienerwaldes. 
Im Zeitraum von 2004 bis 2011 hatte die Bergrettung Triestingtal insgesamt 59 Einsätze zu verzeichnen. Davon fanden 35 im unwegsamen Gelände und 24 auf dem Peilstein statt.

Als Beispiel für die Arbeit der Ortsstelle eine kurze Liste der Einsätze von September 2009 bis September 2010:
Insgesamt 9 Alarmierungen
Vier Einsätze wurden am Peilstein verzeichnet. Davon 3 im Klettergebiet des Peilsteins und einer im Bereich der Peilsteinhütte.
3 Einsätze wurden mit Hilfe des Notarzthubschraubers abgewickelt.
Weiters wurde die Ortsstelle Triestingtal zu einem Gebietseinsatz im Bereich der Ortsstelle Hohe Wand gerufen. Es handelte sich dabei um einen Sucheinsatz im Bereich des so genannten Fluchtsaugrabens. Die Suche begann am 6.11.2009 in den Abendstunden und dauerte bis 7.1.2009 am Vormittag.
Weitere Alarmierungen betrafen

  • 30.11.2009 in Hernstein/Alkersdorf, wo ein Traktor im unwegsamen Gelände umgestürzt war.
  • 22.11.2009 am Hocheck im so genannten Wipfelgraben wo drei abgängige Wanderer gemeldet wurden.
  • 20.11.2009 am Holzschlag, wo eine Person abgängig war

Die Bergrettung baut aus

Auf Grund der veränderten Einsatzlage ergibt sich die Notwendigkeit eines zentralen Stützpunktes im Tal. Deshalb baut die Bergrettung Triestingtal derzeit eine Einsatzzentrale in Neuhaus/Triesting. 
Im Herbst/Winter 2011/2012 erfolgte der Ankauf des alten Zeughauses der Feuerwehr Neuhaus. Dieses soll zu einer Garage, einem Materialdepot und einer Einsatzzentrale umgebaut werden.
Mit den Bauarbeiten wurde im Frühjahr 2013 begonnen. Die Bauzeit ist mit 4 Jahren geplant.
Mit einer Spende, dem Kauf eines Bausteines um €25,- oder mit einer Großspende ab €500,- können Sie dieses wichtige Vorhaben direkt unterstützen.

Fotos und Grafiken dieser Webseite: Christian Handl, Mathis Barz, Markus Gschwendt, Aron Schneemeyer, pronatour, Triestingtal, Gebirgsverein
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